20.06.2019

Im Wald mit dem Förster

Auch in diesem Frühjahr besuchten die Vorschulkinder in zwei Gruppen den nahen Wald unter Anleitung des Revierförsters Herrn Muß.

Wie in jedem Jahr informierte der Förster Herr Muß alle Vorschulkinder bei einem Rundgang durch den Wald über seine Aufgabe und Arbeit, über das Verhalten und die Regeln im Wald und er zeigte den Kindern besondere Orte. Zum Beispiel führte er die Kindergruppen zu einem frisch ausgegrabenen Fuchsbau. Die Unruhe seiner Hündin Leni, die ihn immer begleitet, deutete darauf hin, dass der Fuchs in seinem Bau war. Das war spannend… Falls dieser Eingang durch Erdrutsch verschüttet wird, sorgt der Fuchs immer für einen zweiten Ein- bzw. Ausgang.

Er zeigte anhand der Baumrinde die Unterschiede zwischen Buche und Eiche auf, die Kinder durften ein Waldmemory und das Eichhörnchenspiel spielen.
Der Wald ist ein hervorragender Wasserspeicher, denn der Waldboden kann besonders nach starkem Regen wie am Vortag sehr viel Wasser speichern, dies demonstrierte Herr Muß anhand von Moos, tauchte es kurz in den Bach und konnte es wie einen Schwamm auswringen.

Auf einem Baumstamm sitzend nahmen die Kinder gemütlich ihr Frühstück ein.

Danach führte sie der Förster zu einem aufrecht stehenden toten Baum. Totholz wird bewusst stehengelassen, da es als Insektenhotel für viele verschiedene Insekten wie zum Beispiel Spinnen und Hornissen dient. Während unserer Beobachtung flogen sogar Hornissen heraus. Es war für die Kinder rundum eine erlebnisreiche Erkundung mit vielen tollen Informationen.

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