Zum Hauptinhalt springen
Klebestreifen
|   Vorschulkinder

Vorschulkinder besuchen Engelbert Humperdinck

Projektstart von „MuKi - Musikschule goes Kita“

Vergangenen Freitag begann zunächst für die Vorschulkinder das neue Projekt. Maria Wasner von der Musikschule Neunkirchen-Seelscheid besuchte die Kinder. Sie führte die Kinder in das kommende Projekt ein und gab die ersten Informationen zu dem geplanten Ausflug ins Stadtmuseum Siegburg. Bei gutem Wetter konnten die Kinder dann sogar auf dem Hof zur Melodie "Brüderchen komm tanz mit mir" tanzen.

Montag war dann der erste große Ausflug der diesjährigen Vorschulkinder. Mit einem Schulbus der Firma Willms ging es mit 20 Kindern und 5 Erwachsenen nach Siegburg. Vom Bahnhof aus ging es raschen Schrittes durch die Fußgängerzone zum Stadtmuseum. Dort wurden wir von Frau Kemp erwartet.

Sie brachte den Kindern das Leben von Humperdinck näher: Der Komponist Engelbert Humperdinck wurde am 1. September 1854 im Gebäude des Stadtmuseums – das damals noch als Schule diente – geboren. Sein Vater Gustav war dort Lehrer, seine Eltern wohnten in einer Dienstwohnung im Schulgebäude. Heute gilt Engelbert Humperdinck als wohl bekanntester Sohn der Stadt. Als Komponist erlangte Engelbert Humperdinck internationale Berühmtheit. Eines seiner berühmtesten Werke ist das Singspiel „Hänsel und Gretel“, eine Märchenoper.  Humperdincks Musik weist immer wieder eine Nähe zum Volkslied auf. Mehrere von ihm komponierte Lieder haben ausgesprochen volksliedhaften Charakter. In seiner Oper „Hänsel und Gretel“ verarbeitete er bestehende Volkslieder („Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh“ und „Ein Männlein steht im Walde“). Gestorben ist Humperdinck 27. September 1921, also vor 100 Jahren. Das Projekt wird anlässlich des 100. Todestages durchgeführt.

Da alle Kinder das Märchen von Hänsel und Gretel kannten, waren sie natürlich von den großen Figuren der Ausstellung angetan. Auch die verschiedenen Hörbeispiele aus Humperdincks Oper ließen die Kinder lauschen, wobei die Melodien der Oper für die Kinder schon ungewöhnlich waren. Interessant waren auch die Notenschrift, die übergroß eine Wand der Ausstellung zierte.

Da zum Schluss noch etwas Zeit war, zeigte Frau Kemp noch die Kunstfigur "Et Lottchen", eine lebensgroße Puppe, die einem Siegburger Original nachempfunden ist und als Maskottchen im Foyer des Museums sitzt. Außerdem durften alle noch einen Blick in den Gewölbekeller des Museums werfen. Hier fand der Pranger bei den Kindern größte Aufmerksamkeit.

Nach kurzer Trinkpause ging es dann zurück zum Bahnhof und mit dem Bus wieder nach Birkenfeld. Ein spannender Vormittag war zu Ende.

Als eingeloggter Besucher finden Sie weitere Eindrücke in unserer Galerie: MuKi Besuch bei Engelbert Humperdinck